Themen und News
Eingefädelte Zeit
13.12.2006
Zur Erinnerung an Sophie von La Roche, 200 Jahre nach ihrem Tod im Jahr 1807Am 13. Dezember 2006 wurde der Kalender "Eingefädelte Zeit 07" (…)
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08.09.2006
Zeitgleich mit der OPEN house 2006 und der Ausstellung off COURSE II am 8. September 2006 in den Räumen der DTP AKADEMIE RheinMain ging die (…)
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01.09.2006
Am 8. September 2006 konnte man sich vor Ort bei der DTP AKADEMIE RheinMain informieren. Es gab viele Informationen über das Neueste aus dem (…)
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01.09.2006
Unter dem Titel „off COURSE II” zeigen 8 KünstlerInnen, alle AbsolventInnen der DTP AKADEMIE RheinMain, im Rahmen einer (…)
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13.12.2006
Zur Erinnerung an Sophie von La Roche,
200 Jahre nach ihrem Tod im Jahr 1807
Am 13. Dezember 2006 wurde der Kalender "Eingefädelte Zeit 07" im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.
Dieser aussergewöhnliche Kalender in limitierter Auflage (500 Exemplare) ist eine Gemeinschaftsproduktion von:
- C4 Marketing Service GmbH
- DTP AKADEMIE RheinMain GmbH
- Klingspor Museum Offenbach am Main
- WEFRA Werbeagentur GWA
- Gestaltung und Layout: Claus Krieger
Das Papier wurde gestiftet von:
- IGEPA Group
Zum Preis von € 24,– können Sie den Kalender bei uns erwerben. Der Erlös kommt dem Klingspor Museum in Offenbach zu Gute.
Zur Geschichte von Sophie von La Roche
Die Schriftstellerin Sophie von La Roche wurde 1730 als ältestes Kind des aus Biberach an der Riß stammenden Arztes Georg Friedrich Gutermann und seiner Frau Regina Barbara geboren.
Mit Christoph Martin Wieland bereits verlobt, heiratete sie 1753 indes Georg Michael Frank von La Roche, der Kanzler des Kurfürsten von Trier war. Der trierische Geheimrat und seine Frau bezogen ein Haus am Fuß der Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz, das bald Treffpunkt von Künstlern und Intellektuellen der Aufklärung wurde.
Von 1761–1768 war Sophie von La Roche Gesellschafterin und Hofdame beim pensionierten Staatsminister von Mainz Graf Friedrich von Stadion auf Schloss Warthausen bei Biberach an der Riß, ihrem Schwiegervater. Hier gab es eine umfangreiche Bibliothek, die heute zum größten Teil im böhmischen Schloss Kozel bei Pilsen liegen. Sie verfasste die Korrespondenz in der am Hofe gepflegten französischen Sprache und begleitete den Grafen häufig zu seinem 1756 errichteten barocken Landsitz nach Bönnigheim.
In Ehrenbreitstein richtete Sophie einen literarischen Salon ein, in dem sie auch Johann Wolfgang von Goethe empfing. Ihre Tochter Maximiliane machte Sophie von La Roche zur Großmutter von Bettina von Arnim und Clemens Brentano.
Die Autorin verfasste empfindsame Romane (so etwa die 1771 Geschichte des Fräuleins von Sternheim). Sie war die erste Herausgeberin einer deutschen Frauenzeitschrift mit dem Titel „Pomona“. 1786 kaufte Sophie mit Hilfe der Brentanos eine eigene Immobilie, das sogenannte Grillenhäuschen in Offenbach in der Domstrasse.
Zum 200. Todestag erinnert die Stadt Offenbach an die engagierte Frau. In Offenbach-Bürgel ist ihr Grabstein an der Außenmauer der St. Pankratius-Kirche zu finden.
